Am vergangenen Samstag, den 13. Juni, organisierte die Jugend für das Leben zum 9. Mal den Marsch fürs Leben in Klagenfurt. Rund 120 Personen kamen in der Kärntner Hauptstadt zusammen, um für die Ungeborenen und deren Mütter ihre Stimme zu erheben, vor allem aber auch, um an diesem Vatertagswochenende die Väter anzusprechen.

Nach der heiligen Messe in der Kapuzinerkirche startete der Marsch um 10:15 Uhr am Dr.-Arthur-Lemischplatz. Unter den Marschteilnehmern waren bemerkenswert viele Familien mit Kindern. Ein Banner mit der Aufschrift „Kinder schützen, Frauen unterstützen – Abtreibung undenkbar machen“ führte die Gruppe an. „Wenn wir anfangen, Leben nur danach zu bewerten, ob es bequem, perfekt oder leidfrei ist, dann verlieren wir etwas ganz Entscheidendes:“, spricht Veronika Fürst, Generalsekretärin der Jugend für das Leben. „Den Blick dafür, dass jeder Mensch eine unantastbare Würde hat.“

Demonstrieren für die Familien – insbesondere die Väter 

Dieses Jahr stand besonders der Vatertag im Mittelpunkt des Marsches, und damit die Verantwortung und die Schönheit, welche Väter erleben – von der Empfängnis ihres Kindes an. Ein Mann berichtete den Marschteilnehmern von den schwierigen, aber auch wunderschönen Seiten des Vaterseins. Mit einem Zitat von Wilhelm Busch fasste er diese Rolle zusammen: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“ Einige Marschteilnehmer richteten anlässlich des Vatertags am Mikrofon auch spontane Wortmeldungen des Dankes an ihre Väter.

„Wir stehen heute hier, weil wir daran glauben, dass jedes Leben zählt“, betont Fürst. „Nicht, weil wir die Probleme dieser Welt ignorieren, sondern weil wir ihnen mit Hoffnung begegnen wollen. Das Leben ist nicht immer leicht – aber es ist immer wertvoll.“

Rückfragen an [email protected] / +43 664 3420804