„Lebensschutz sollte in jeder Partei Thema sein“ – der Jugendverein klärt seit 1989 über Abtreibung auf und ruft junge Menschen zum Mitgestalten der Lebensschutzbewegung auf

Die Jugend für das Leben ist parteipolitisch unabhängig. Ihr Auftrag steht seit der Gründung 1989 im Leitsatz: das Leben schützen und Abtreibung undenkbar machen.

„Lebensschutz sollte in jeder Partei Thema sein – ja, er soll die Politik vereinnahmen! So sind bei uns erfreulicherweise Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten aktiv. Das macht uns vielfältig und stark“, sagt Generalsekretärin Veronika Fürst. Wer mitarbeitet, tritt für das bedingungslose Recht auf Leben ein, für jeden Menschen ohne Ausnahme. Von der aktuell medial modischen Hetze gegen bestimmte Meinungen und von Kontaktschuld hält der Verein nichts. „Der Lebensschutz lässt sich nicht spalten durch Personen oder Medien, die unreflektiert Unterstellungen verbreiten. Wir wissen: Wer richtig handelt, erfährt Gegenwind.“

Die Bewegung arbeitet an einem Österreich, in dem ein Kind als Geschenk gilt, als Mehrwert für den Einzelnen und für die Gesellschaft, und nicht als Last. Der Weg dorthin ist Aufklärung – und den gehen junge Leute selbst. Die Ehrenamtlichen des Vereins bieten Informationen über die vorgeburtliche Entwicklung, über Abtreibungsmethoden, über Folgen und konkrete Hilfe in Konfliktsituationen, damit sich niemand auf eine Abtreibung angewiesen fühlt: auf Augenhöhe im Gespräch auf der Straße, in Vorträgen und in den sozialen Medien. „Von einer wirklich kinder- und familienfreundlichen Gesellschaft sind wir meilenweit entfernt. Wir wollen, dass Abtreibung irgendwann unvorstellbar geworden ist, weil jeder ausreichend aufgeklärt ist und niemand mehr allein gelassen wird“, fasst Fürst die Vision des Vereins zusammen.

Statt übereinander zu reden, lädt die Jugend für das Leben zum Reden miteinander ein – und ruft junge Menschen aller politischen Hintergründe auf, mitzumachen. „Reden wir über das Kind, nicht über Labels. Wer wissen will, wofür wir stehen, soll uns fragen, mit uns diskutieren, und sich bei einer unserer vielen öffentlichen Aktionen selbst ein Bild davon machen, wie viel Wahrheitsgehalt in gewissen Vorurteilen steckt – und am besten aktiv werden. Die Ungeborenen brauchen jede Stimme. Wir kämpfen weiter: zusammen und ungeschwächt“, schließt Fürst.

 

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