Am vergangenen Samstag, dem 8. März beging die Jugend für das Leben den Weltfrauentag in Tirol mit dem alljährlichen Marsch fürs Leben, um das Leben, die Liebe und die Frau zu feiern und auf die größte Menschenrechtsverletzung unserer Zeit hinzuweisen: Abtreibung, die allein in Österreich jährlich 35.000 Kindern das Leben kostet. Um 12:00 Uhr startete die Versammlung an der Annasäule mit einer Standkundgebung, gefolgt von einem bunten Zug durch die Innenstadt.
„Wir können nicht von Frauenrechten sprechen, bevor wir nicht das Lebensrecht an erste Stelle gesetzt haben“, erklärt Natalie Ehrenberger, Gruppenleiterin der Tiroler Jugend für das Leben, den Schwerpunkt des heurigen Marsches. „Das Thema der Abtreibung belastet Frauen im doppelten Sinn: Zum einen haben sie die psychischen und physischen Folgen einer Abtreibung zu tragen, und zum anderen sind die Hälfte aller abgetriebenen Kinder Mädchen. In manchen Teilen der Erde muss man sogar von vorgeburtlichem Femizid sprechen, da Ungeborene aufgrund ihres weiblichen Geschlechts aussortiert werden.“ Selbstbestimmung und Gesundheitsversorgung sind hohe Güter – und beide werden durch Abtreibung unterminiert: „Bei einer Abtreibung bestimmt die Frau nicht nur über sich selbst. Ein Kind ist keine Krankheit. Eine Schwangere wird durch eine Abtreibung nicht gesund, sondern Mutter eines toten Kindes.“
Die mehr als 250 Lebensschützer verliehen ihrem Anliegen für das Leben friedlich Ausdruck. „Wir setzen heute ein Zeichen für eine Kultur des Lebens. Abtreibung ist niemals eine Lösung, sondern ein Gewaltakt gegen die Schwächsten unserer Gesellschaft und die ultimative Ausbeutung der Frau, um es mit den Worten der Feministin Alice Paul zu sagen“, so Gabriela Huber, Vorsitzende der Jugend für das Leben. Huber appelliert an die österreichische Politik, durch Aufklärung und Hilfsangebote Maßnahmen zu setzen, um Frauen im Schwangerschaftskonflikt bestmöglich zu unterstützen, damit ein Ja zum Kind möglich ist. „Liberale Abtreibungspolitik hilft niemandem, am wenigsten Frauen. Vielmehr werden damit Probleme vertuscht und Verantwortungslosigkeit in Gesellschaft und Politik befeuert.“
Die linksextreme Antifa störte unter dem Deckmantel des Weltfrauentags den Marsch fürs Leben massiv und unterstützte damit einmal mehr öffentlich den millionenfachen Mord an Mädchen und die Ausbeutung von Frauen durch Abtreibung. Mehrere Sitzblockaden mussten aufgelöst werden. Die Polizei war gezwungen, zahlreiche aggressive Gegendemonstranten in Gewahrsam zu nehmen. Ein politisches Foul musste auch das Innsbrucker Rathaus über sich ergehen lassen: Aktivisten, darunter auch Gemeindepolitiker, ließen Banner gegen die Lebensschutzdemo aus den Fenstern, eines davon z.B. ein Uterus mit Händen an den Eierstöcken, der den Mittelfinger zeigt. „Der Gegenwind hat die Dringlichkeit unserer Botschaft noch verstärkt“, schließt Huber. „Wir müssen der Realität der Abtreibung ins Auge sehen – und das ist schwer, wenn man sie die längste Zeit geleugnet hat, denn sie ist schmerzhaft.“ Die Wahl des Weltfrauentags für den Marsch fürs Leben war goldrichtig.
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(Zuletzt aktualisiert am 12. März 2025)